Weinverbrauch pro Kopf sinkt

Wein verbrauch 2017

Der Weinverbrauch pro Kopf ist in Deutschland leicht gesunken. Bild: DWI

Die Zeiten werden härter. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) vermeldet, wird in Deutschland weniger Wein getrunken, der Weinverbrauch pro Kopf ist gesunken. Demnach wurde im vergangenen Weinwirtschaftsjahr in Deutschland insgesamt 17,2 Millionen Hektoliter Wein getrunken – das Weinwirtschaftsjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres. Bei einer Gesamtbevölkerung von 82,5 Millionen Einwohner*innen ergibt das rein rechnerisch einen durchschnittlichen Weinverbrauch von 20,9 Litern Wein pro Kopf – 0,2 Liter weniger als im vorangegangenen Weinwirtschaftsjahr.

Somit haben wir alle im vergangenen Jahr ein Glas Wein weniger getrunken…ist mir gar nicht aufgefallen. Aber künftig werden wir verstärkt darauf achten! Rechnet man Sekt und Schampus dazu, ergibt sich für Deutschland eine Gesamtmenge von rund 20 Millionen Hektolitern, was einem Pro Kopf-Verbrauch von insgesamt 24,4 Litern Wein und Sekt entspricht. Mit 3,5 Litern pro Kopf ist der Verbrauch von Schaumwein übrigens stabil geblieben. Datengrundlage ist die sogenannte Wein-Konsum-Bilanz, die vom Deutschen Weinbauverband für das DWI erstellt wurde.

Übrigens: der Verbrauch an Bier liegt in Deutschland rund 5 Mal so hoch wie der Weinverbrauch pro Kopf.

2 Kommentare

  • Holger Casselmann sagt:

    Dabei würde mich interessieren, ob der Verbrauch an Bioweinen zugenommen hat (?).

    • Sascha sagt:

      Gute Frage, das war leider nicht aufgeführt. Wenn ich es herausbekomme, werde ich es noch einfügen… Kann mir aber denken, dass der Biowein-Verbrauch entsprechend seines Anteils kontinuierlich steigt.

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