Das Weinzitat der Woche: Jean Anthelme Brillat-Savarin

"Die Behauptung, man dürfe den Wein nicht wechseln, ist eine Ketzerei. Die Zunge wird übersättigt, und nach dem dritten Glas erregt der beste Wein nur noch eine schwache Empfindung."

Physiologie des Geschmacks Brillat-Savarin

Brillat-Savarins Hauptwerk 'Physiologie des Geschmacks' - und auf der linken Seite demonstriert der Autor höchstselbst den legeren Sitz bei Tisch...

Behauptet das heute noch jemand? Wenn ja, steht dem die Aussage des französischen Richters, Schriftstellers und Gastrosophen (ja, das gibts wirklich) Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826) entgegen - ein Mensch, dessen selbstauferlegte Lebensaufgabe es war, geistreiche Theorien zur Kunst des Kochens und Speisens zu entwickeln. Aus eigener Erfahrung können wir diesem Weinzitat nur zustimmen: ein ausgedehntes Essen gewinnt ungemein (an Geschmack und Spannung), wenn verschiedene Weine auf den Tisch kommen. Und der "Gewöhnungseffekt" selbst bei guten Weinen ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, oder?

 

Bildnachweis: Gemeinfrei, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Anthelme_Brillat-Savarin#mediaviewer/File:Jean_Anthelme_Brillat-Savarin.jpg

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