Hello Goodbye

WeinmagazinAufmerksamen Beobachter*innen ist es nicht entgangen: um …tastes like Wine! ist es seit einiger Zeit ruhiger geworden, um nicht zu sagen: sehr ruhig. Das liegt freilich nicht daran, dass uns der Sinn für Wein verloren gegangen ist. Im Gegenteil! Nur: das Geld, was ich krieg, ist die Zeit, die mir fehlt hat eine schlaue Band mal (so ähnlich) gesagt. Es ist also die Zeit, die fehlt, um sich halbwegs adäquat mit so etwas schönem wie Wein in einem hobbymäßig betriebenen, irgendwie aber doch aufwändigen Weinmagazin zu beschäftigen. Dann besser ein würdiges Ende als ein langes Siechtum. Keine langen Worte. Schön war’s und das ist die Hauptsache. Aber wer weiß: vielleicht liest man sich ja irgendwann mal wieder …

Darauf wollen wir natürlich trinken. Um den Abschluss stilecht zu begießen, haben wir eine interessante Cuvée aus Chile entkorkt, die beim Chile-Spezialisten Chilenus neu im Programm ist:

Lapostolle French in Essence, Chilean by Birth 2013

ein Blend aus Syrah, Carménère, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Von diesem Weingut hatten wir schonmal einige Weine getestet und für gut befunden … ein guter Grund also, um die neue Kreation zu testen. Für die Boulevardzeitungsfraktion unter Euch: Die Leiterin des Weinguts Alexandra Lapostolle-Marnier ist übrigens eine Urenkelin von Alexandre Lapostolle-Marnier, dem Gründer von Grand Marnier. Aber zurück zum Wein, der bereits im Glas für Aufsehen sorgt: der Lapostolle French in Essence, Chilean by Birth ist seeeehr dunkel und erinnert optisch eher an Johannisbeersaft als an Rotwein. Dafür holt einen das Bouquet wieder in die Weinwelt zurück und verspricht einen kräftigen und vielversprechenden Tropfen. In der Nase zeigen sich fruchtig-herbe Noten von dunklen Beeren und Holz in einer fast schon Port-artigen Duftwolke. Ein schwerer Wein, was mit Blick auf’s Etikett bestätigt wird: 14,5 Umdrehungen. Hossa!

Am Gaumen geht’s weiter in die eingeschlagene Richtung: kräftig, tiefgründig und vollmundig. Dunkle Schokolade trifft auf handfeste, aber freundliche Tannine und saftige, vollreife Brombeeren. Mit seiner samtig-schweren, dabei aber ziemlich süffigen Art hinterlässt diese Cuvée von Lapostolle einen bleibenden Eindruck. Dieser Rotwein ist ganz sicher nicht etwas für Freund*innen leichter, fruchtiger Rotweine. Wer aber gehaltvolle, raumgreifende Rotweine schätzt, die auch bei kräftigem Essen bestehen können, wird Gefallen an dem Lapostolle French in Essence, Chilean by Birth finden. Für uns war dieser chilenische Rotwein, in dem es sich so schön schwelgen ließ, genau der richtige Wein für einen Abschied … Ein Wein, der nach Mehr verlangt. Wie ein schönes Ende, welches ein sehnsüchtiges Gefühl mit dem Lächeln der Gewissheit verbindet, dass es schon gut so ist, wie es jetzt nunmal ist.

Also, mehr über diesen leckeren Wein erfahrt Ihr hier: Lapostolle French in Essence Chilean by Birth 2013 

tastes like wine

Beim Abschied dürfen auch Tränen fließen…

Mehr über Wein im Allgemeinen erfahrt Ihr, wenn Ihr in unserem Weinmagazin blättert…viele Artikel sind zeitlos.

Wie zum Beispiel der Artikel, warum Wein trinken schlau macht.

Oder der, der endlich darüber aufklärt, was ein guter Wein ist (wer hat sich das noch nicht gefragt?).

Schön war auch die Reise ins Alentejo … tolle Weingegend!

Oder, unser beliebtester Gastartikel: Warum Pestizide im Weinbau keine gute Sache sind.

Oder die ganzen Weinzitate … oder …. oder …. ach, schaut selber nach!

Ansonsten hilft nur selber trinken!

Macht’s gut und lasst es Euch schmecken!

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