Weinmosternte 2016: Trotz widriger Bedingungen guter Durchschnitt

Weinmosternte 2016

Copyright: DWI

Während die Weinernte des letzten Jahres überwiegend noch in großen und kleinen Fässern vor sich hin reift, war das Deutsche Weininstitut (DWI) mal wieder fleißig und hat auf Basis der Ernteergebnisse des Statistischen Bundesamtes die Weinmosternte des Jahrgangs 2016 fast bis auf den letzten Tropfen berechnet. Die endgültigen Zahlen wurden nun vorgelegt und übertreffen die vorläufigen Ernteschätzungen aus dem letzten Jahr.

Demnach beläuft sich die bundesweite Weinmosternte (>Most) 2016 auf 9,1 Millionen Hektoliter – rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr und ziemlich genau im 10-jährigen Mittel (9 Mio. Hektoliter). Angesichts der vielerorts harten Wetterbedingungen, die den Weingütern das Leben schwer machten, ein gutes Ergebnis. Allerdings sorgten eben diese Wetterbedingungen regional und einzelbetrieblich für sehr große Schwankungen, wie das DWI betont.

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Ein Drittel des gesamten Weines wird übrigens in den drei größten deutschen Weinbaugebieten Rheinhessen (2,56 Mio. hl), Pfalz (2,21 Mio. hl) und Baden (1,29 Mio. hl) erzeugt. Insgesamt entfiel mit 58 Prozent der überwiegende Anteil der geernteten Weinmoste auf das Segment der Qualitätsweine. Weitere 38 Prozent der Ernte haben sich für die Herstellung von Prädikatsweinen empfohlen. In den unteren Qualitätskategorien Landwein und „Deutscher Wein“ sammeln sich die restlichen vier Prozent (was diese ganzen Güteklassen bedeuten, kannst Du hier nachlesen…).

Einen detaillierten Bericht des Deutschen Weininstituts aus den 13 Weinanbaugebieten findest Du HIER.

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